Nachhaltigkeit ist ein Wort, dass ständig in allem Medien auftaucht. Seit die Menschen wissen, wie gefährlich ein verschwenderischer Lebensstil unseren Planeten gefährden kann, werden immer mehr von ihnen aktiv. Im Kern bedeutet „nachhaltig“, so zu leben, dass nicht mehr verbraucht wird, als nachwachsen kann. 

Das bezieht sich nicht nur auf Lebensmittel, Natur, Energie, Wasser und Rohstoffe. Auch die Potenziale und Möglichkeiten der Menschen sollen nicht verschwendet werden. Das passiert zum Beispiel dann, wenn es zum Beispiel an Bildung, an Gleichberechtigung und/oder an Chancengleichheit fehlt. 

Viel ist in diesem Bereich noch zu tun, doch es gibt auch schon Diese Themen haben wir für unseren Stadtteil aufgegriffen und in einer Karte verarbeitet. Sie zeigt, wo es welche nachhaltigen Projekte und Orte in Osterholz gibt. 

Im Jahr 2016 entwarfen die Vereinten Nationen 17 Nachhaltigkeitsziele, die Menschen ein gutes Leben auf einem unbeschädigten Planeten ermöglichen sollen. Wenig später entwickelte die britische Ökonomin Kate Raworth ihr Modell der Donut-Ökonomie. Ihr Bild von einer Welt, in der alles wesentlichen Kriterien für ein gutes Leben, aber gleichzeitig auch ein umfassender Schutz der Umwelt enthalten sein soll, sieht tatsächlich wie das gleichnamige Gebäck aus.

Die Ziele wurden für die gesamte Welt und die Zusammenarbeit zwischen Ländern entwickelt. Doch in der Kombination mit dem Donut von Kate Raworth lassen sie sich auf Städte und auch auf eine Stadtteilebene herunterbrechen. So können wir Osterholzer Orte einem und meist sogar mehreren Zielen zuordnen. Entscheidend für die Auswahl ist, dass

  • die Orte für möglichst viele wenn nicht alle Menschen erreichbar sind (bei Organisationen mindestens offen für alle in der jeweiligen Zielgruppe),
  • die verkarteten Organisationen keine Gewinnabsicht verfolgen. 

Sicherlich sind wir noch sehr weit von der Erfüllung dieser Ziele entfernt. Es gibt aber immer mehr Menschen, die sich für eines oder mehrerer dieser Ziele einsetzen. Sie arbeiten in Organisationen und schaffen Orte, die die Welt besser und lebenswerter machen. Da immer mehr dieser Orte entstehen, bekommt die Karte ständig mehr Zielpunkte.

Wer einen nachhaltigen Ort kennt, der noch nicht auf der Karte ist, kann dem BORiS-Team gern einen Tipp geben. Am besten geht das per Mail an redaktion@osterholz-bremen. Wir brauchen dann den Namen des Ortes oder der Organisation, eine Adresse und wenn möglich den Link auf eine Webseite. Wir prüfen die Angaben und nehmen den Ort dann in die Karte auf.

Hier geht es direkt zur Karte - oder im Menü auf der BORiS-Startseite unter „Was ist wo“. 

[WB]