Nachhaltigkeit ist ein Wort, dass ständig in allem Medien auftaucht. Seit die Menschen wissen, wie gefährlich ein verschwenderischer Lebensstil unseren Planeten gefährden kann, werden immer mehr von ihnen aktiv. Im Kern bedeutet „nachhaltig“, so zu leben, dass nicht mehr verbraucht wird, als nachwachsen kann. 

Wochenmarkt in BlockdiekWochenmarkt in Blockdiek

„Heute nehmt ihr die Delbar-Äpfel. Die sind schon aus der frischen Ernte“, sagte Heike, eine der aufmerksamen Händlerinnen an unserem Lieblingsstand. So kundenfreundlich und persönlich ist das Einkaufen auf dem Wochenmarkt.

In unserer heutigen Zeit sind die Wochenmärkte wieder so aktuell wie lange nicht. Sie bieten Produkte, die frisch, regional und unverpackt sind. Dazu kommt eine gute Beratung und ein netter Schnack. Mit dieser Mischung liegen die Märkte voll im Trend.

Aus alt mach neuAus alt mach neu
Nähen macht Spaß und ist ein sehr nachhaltiges Hobby. Wer aus alten Stoffen oder Kleidungsstücken Neues macht, verlängert die Nutzung. 

Am Anfang steht der Stoff. Im Klimaquartier Ellener Feld gibt es inzwischen eine große Sammlung aus gespendeten Stoffen. Mit einem Schnittmuster lässt sich der Stoff dann zuschneiden. Für die Befestigung des Musters auf dem Stoff eignen sich Stecknadeln oder Klammern. Danach brauchen kommt eine Stoffschere zum Einsatz, und schon ist der Stoff zugeschnitten. Je nach Projekt können schöne Knöpfe und Bänder weitere Akzente setzen. Dann geht es schon an die Auswahl des passenden Nähgarns. Zeit, sich an die Nähmaschine zu setzen und loszulegen. Schon entstehen coole Sachen wie einzigartige Mützen, kleine Geschenkbeutel (gerade im noch im Möhren-Design für Ostern) und natürlich auch richtige Kleidungsstücke.

Es war einmal ein grauer Rollkragenpullover. Er war schon etwas älter, aber noch sehr gut in Form. Er war weich und hatte seine Trägerin immer kuschelig warm gehalten. Doch schon seit dem letzen Jahr passte er ihr nicht mehr und blieb deshalb ungetragen im Schrank.

So wie dem grauen Rolli geht es vielen Kleidungsstücken. Sie sind sauber, noch sehr gut in Schuss   und könnten noch viele Jahre getragen werden. Doch sie sind zu groß oder zu klein geworden. Manchmal gefallen sie ihren Besitzerinnen und Besitzern einfach nicht mehr. Viele dieser Kleidungsstücke landen dann in einem Altkleidercontainer oder schlimmstenfalls sogar neben dem Container. Dann werden sie nass, schmutzig und unbrauchbar. Es gibt viel bessere Lösungen für tragbare Kleidung, für die aus dem einen oder anderen Grund klein Platz mehr im Schrank ist.

An der Ecke Graubündener Straße/Züricher Straße ist ein kleiner Park entstanden. Beete mit Stauden wurden angelegt, im Sommer werden sie blühen. Kleine Hecken und Sitzplätze mit Bänken wechseln sich ab. Ein hübscher Ort zum Verweilen.

Stören tut nur der bereits jetzt schon herumliegende Abfall und der überquellende Mülleimer (siehe Foto). Wer genau hinsieht, bemerkt Haushaltsmüll wie einen leeren Quarkbecher. Der sollte eigentlich in einen gelben Sack oder eine gelbe Tonne geworfen werden.

Der Toaster ist kaputt, er springt einfach nicht mehr an. Echt schade, denn so einen schönen findet man vielleicht nicht so schnell wieder. Muss der jetzt in den Elektroschrott? Könnte man nicht wenigstens versuchen, ihn noch zu reparieren? Das wäre toll, aber ohne Hilfe klappt das nicht.

Die Bluse ist schon etwas abgetragen, aber der Stoff ist schön. Könnte man daraus vielleicht noch ein kurzärmeliges Top für den Sommer machen oder den Stoff noch für etwas anderes verwenden? Dafür müsste man nähen können. Das könnte Spaß machen, aber wer zeigt einem, wie das geht?