Stolpersteine in Osterholz
Stolpersteine in Osterholz
Stolpersteine in Osterholz
Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln, sogenannten Stolpersteinen, soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus (NS-Zeit) verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden.1

Seit 2004 wurden in Bremen 740 Stolpersteine verlegt. Die 10 × 10 x 10 cm großen Betonsteine mit Messingtafel sind in den Bürgersteig vor jenen Häusern eingelassen, in denen die Opfer einmal zu Hause waren. Die Inschrift der Tafel gibt Auskunft über ihren Namen, ihr Alter und ihr Schicksal.2

Am 30. September 2021 wurden die ersten fünf Steine im Stadtteil Osterholz verlegt. Die Biografien der Personen sind nachzulesen auf den Webseiten des Projektes Stolpersteine Bremen:

Diese Menschen wurden in den Jahren 1939 bis 1943 wegen gesundheitlicher Probleme in die Nervenklinik (heute Klinikum Bremen-Ost) überwiesen und später in die Heilanstalten MESERITZ-OBRAWALDE und HADAMAR „verlegt“ und dort ermordet.

 

2 https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Bremen

 

Ansprache Peter Christoffersen (Initiativkreis Stolpersteine Bremen)
Fotos: Jürgen Howaldt
Künstler Gunter Demnig (Projekt Stolpersteine)
Ansprache Gerda Engelbracht (Kulturwissenschaftlerin, Autorin)
Gerda Engelbracht, Pastor Friedhelm Blüthner (Egestorff-Stiftung)
Musikalische Begleitung, P. Christoffersen, Mitbewohnerin, Ulrich Schlüter, Geschäftsleitung Egestorff-Stiftung
Die Stolpersteine vor dem Haupteingang
Stolperstein für Franz Meyer
Stolperstein für Cord Schierenbeck
Stolperstein für Friedrich Rottländer