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Tver
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Auf Einladung des Alkoholfreien Jugendcafés und St. Petri sowie des Diakonischen Werkes gab es eine Zusammenkunft mit Vertretern des Beirates und des Jugendbeirates im Ortsamt Osterholz.

Neun reisende Jugendliche, fünf Jungen und vier Mädchen, mit zwei Betreuerinnen besuchten das Ortsamt Osterholz während eines fast einwöchigen Aufenthaltes in Bremen. Herr Dr. Jürgen Stein vom Diakonischen Werk hat gemeinsam mit Vertretern von St. Petri diesen Jugendaustausch organisiert. Gefördert wurde dies von der Stiftung des Deutsch-Russischen Jugendaustausches. An dem einstündigen Gespräch im Ortsamt Osterholz nahmen neben Beiratssprecher Wolfgang Haase auch das Beiratsmitglied Reinald Last sowie die sachkundigen Bürger Walter Wilkens sowie Rüdiger Tietjens teil. Überdies gab es bei der Gesprächsrunde auch den Besuch der Attaché des russischen Generalkonsulats Frau Taisija Malikowa. Die jugendlichen Reisenden aus der russischen Föderation konnten sich überwiegend in einem sehr guten Englisch unterhalten, da auch viele Fremdsprachen studieren. Darüber hinaus gab es aber auch vom Verein Interkrug Tver zwei Betreuerinnen, die perfekt Deutsch sprechen, so dass es in Englisch, Deutsch und Russisch über kommunalpolitische Themen in Bremen ging. Auch zwei Vertreterinnen des Jugendbeirates waren anwesend, u.a. auch ein junger Geflüchteter aus Syrien. Beim anschließenden Mittagessen im Cafe Gabriely vom Mütterzentrum Osterholz-Tenever konnten die Gespräche noch vertieft werden. Die Jugendgruppe aus Russland wird auch auf dem Osterholzer Friedhof erwartet und dort einen Arbeitseinsatzan den Gräbern deutsch-russischer Kriegstoter durchführen. Weitere Termine im Stadtteil Osterholz sind geplant, wie auch ein Besuch des Serengeti-Parks und der Altstadt. Ortsamt und Beirat waren sehr beeindruckt über die Jugendlichen aus Russland, aber auch vom Jugendbeirat und hoffen, dass es in den Osterholzer Jugendeinrichtungen ähnlichen Jugendaustausch wiederum geben kann. Ein besonderer Dank gilt aber auch dem Träger St. Petri mit Yasar Kocasund Katja Johannes sowie Sarah Tolan, die die Reise ermöglichten. Genauso wie Herrn Dr. Stein vom Diakonischen Werk, der bei der Finanzierung behilflich war.